Recall wird momentan nicht gefördert
Elternberatung nur noch eingeschränkt möglich
Zur Zeit findet keine finanzielle Förderung des Projekt Recall-Mit Eltern gegen rechts! statt. Wir bemühen uns derzeit um eine Fortsetzung.
Die Elternberatung kann momentan nur eingeschränkt in Form einer Telefonberatung stattfinden. Wir hoffen baldmöglichst wieder voll und ganz für sie da zu sein!
Mein Kind ist doch kein Nazi?
Infoflyer für Eltern
Die Elternberater_innen des Recall-Teams haben einen Flyer entwickelt, auf welchem die wichtigsten Informationen für Eltern im Spannungsfeld Rechtsextremismus zusammengefasst worden sind.
Dieser Flyer kann hier herunter geladen werden.
Eltern-Infoflyer.PDF (3663 kB)
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Abschlussdokumentation
Das Projekt Recall-Mit Eltern gegen rechts! veröffentlichte im September 2010 eine Abschlussdokumentation, welche im Rahmen eines Fachgespräches in Dresden diskutiert wurde.
In der Abschlussdokumentation, welche von Grit Hanneforth, Hartmut Mann und Sigrid Möser eingeleitet wird, finden sich folgende Beiträge:
Andreas Speit: Erlebniswelt Neonazismus
Birgit Rommelspacher: Warum ausgerechnet die rechtsextreme Szene?
Christine Schmid: Das Zusammenspiel von Eltern und Gleichaltrigen bei der Herausbildung politischer gewaltbereitschaft bei Jugendlichen
Kati Lang: Kindeswohl im Spannungsfeld von (neo)nazistischen Familien und staatlichem Fürsorgeanspruch
Elternberater_innen des Recall-Projektes: "Mein Sohn ist eigentlich ein guter Mensch..."
Katarina Reichmann: Familien in Aufruhr - Ende eines normalen Familinelebens?
Michael Nattke: Soziale Arbeit mit Tätersystemen
Recall-Team: The Lessons Learned.
Die Abschlussdokumentation "Elternarbeit im Spannungsfeld Rechtsextremismus. Erfahrungen und Perspektiven." kann beim Kulturbüro Sachsen e.V. bestellt werden oder als PDF herunter geladen werden unter: http://www.kulturbuero-sachsen.de/dokumente/recall_doku.pdf
Recall-Abschlussdokumentation (3427 kB)
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Landespressekonferenz am 05. März 2010
Erfolgreiche Präsentation des Recall-Zwischenberichts
Nachfolgender Beitrag wurde der Internetseite des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut!" entnommen:
http://www.vielfalt-tut-gut.de/content/e4544/e4546/e7410/index_ger.html
Modellprojekt "Recall - Mit Eltern gegen rechts" präsentiert ersten Zwischenbericht
In der Landespressekonferenz Sachsen wurde jetzt die Zwischendokumentation des Modellprojekts "Recall - Mit Eltern gegen rechts" vorgestellt. Vertreterinnen und Vertreter der am Projekt beteiligten Einrichtungen präsentierten die Publikation mit dem Titel "Mein Sohn ist eigentlich ein sehr guter Mensch …".
Kernstück der vorgestellten Dokumentation ist ein Erfahrungsbericht der Beraterinnen und Berater, die im Rahmen des Projekts hilfesuchenden Eltern mit ihrem Rat zur Seite stehen, um sie in ihrer Erziehungs- und Selbsthilfekompetenz zu stärken. Aus der bisherigen Arbeit stellte Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen einige Projektergebnisse vor. So wurden innerhalb der letzen beiden Jahre 71 Anfragen besorgter Eltern an das Projekt gestellt. Darauf folgten sowohl einmalige als auch längerfristige persönliche Beratungen oder Telefongespräche. Dabei waren es überwiegend Mütter rechtsextremistisch gefährdeter Söhne im Alter zwischen 13 und 25 Jahren, die den Kontakt aufnahmen. Nach Großveranstaltungen rechtsextremer Gruppen nahm der Beratungsbedarf stets zu.
In den Beratungsgesprächen wurden den Eltern durch die Beraterinnen und Berater der am Projekt beteiligten Einrichtungen vor allem Ratschläge zur Selbsthilfe vermittelt. Darüber hinaus wurde die Gründung von Selbsthilfegruppen begleitet und Lesungen aus dem Buch "Wenn Kinder rechtsextrem werden" von Claudia Hempel organisiert. Der Erstkontakt mit den Eltern entstand dabei sowohl über Institutionen wie die Mobilen Beratungsteams des Kulturbüros Sachsen oder Träger der Jugendhilfe als auch durch Eigenrecherche hilfesuchender Eltern im Internet.
Das Modellprojekt "Recall - Mit Eltern gegen rechts" ist ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für Eltern, deren Kinder sich rassistische, antisemitische, nationalistische Ressentiments aneignen oder sogar bereits in rechtsextremen Gruppen organisiert sind. In einer zweijährigen Probephase seit Ende 2007 wurden in dem Projekt vielfältige Ergebnisse für neue Ansätze im Umgang mit dem Thema Rechtsradikalismus und der Beratung von Eltern entwickelt. Der nun vorgestellte Zwischenbericht erläutert diese neuen Perspektiven und ihre Bedeutung für das Bundesland Sachsen. Eine ausführliche Gesamtdokumentation des Modellprojekts ist für den Spätsommer 2010 geplant.
Zwischendokumentation online
Am 05. März 2010 wurde auf der Landespressekonferenz im Sächsischen Landtag die Zwischendokumentation des Bundesmodellprojektes "Recall-Mit Eltern gegen Rechts!" vorgestellt.
Die Publikation kann gegen Rückporto bestellt werden unter:
Kulturbüro Sachsen e.V.
Recall-Mit Eltern gegen Rechts!
Bautzner Straße 45
01099 Dresden
Außerdem steht die Zwischendokumentation ab sofort als PDF zum Download auf der Website des Kulturbüros Sachsen unter Infomaterialien - "Andere Texte des Kulturbüro".
Recall-Zwischendokumentation_PDF (721 kB)
Einladung zur Pressekonferenz
Neuer Termin am 05.03.2010
Innovative Ansätze zur Beratung von Eltern rechtsextremer Kinder-und Jugendlicher
Eltern stehen dem Abgleiten ihrer Kinder in die rechte Jugendkultur oft hilflos und allein gegenüber. Mit innovativen Methoden der sozialen Arbeit setzt das Projekt RECALL an dieser Stelle an und bietet betroffenen Eltern eine Hilfestellung. In der zweijährigen Probephase wurden vielfältige Ergebnisse für neue Ansätze im Umgang mit dem Thema Rechtsradikalismus und der Beratung von Eltern gefunden. Ein nun vorgelegter Zwischenbericht erläutert diese neuen Perspektiven und ihre Bedeutung für Sachsen.
Wir laden Journalist_innen herzlich zur Pressekonferenz des Projektes RECALL ein:
Wo?
Landespressekonferenz Sachsen
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Wann?
Am 05. März 2010 ab 13.00 Uhr.
Teilnehmer_innen:
Grit Hanneforth, Geschäftsführerin Kulturbüro Sachsen e.V.
Sigrid Möser, Geschäftsführerin Verbund sozialpädagogischer Projekte e.V.
Kristina Rahe, Regiestelle des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut."
Michael Nattke, Fachreferent Kulturbüro Sachsen e.V.
Hartmut Mann, Leiter Soziale Dienste des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Sachsen
Das Projekt RECALL ist eine Zusammenarbeit vom Kulturbüro Sachsen e.V., dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen und dem Verbund Sozialpädagogischer Projekte e.V.
Wir möchten Sie bitten Ihre Teilnahme im Vorfeld anzumelden.
Für Rückfragen zur Pressekonferenz wenden Sie sich bitte an Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. unter 0174/991 94 35 oder per E-Mail michael.nattke@kulturbuero-sachsen.de.
Das Projekt Recall erreichen Sie unter 0176/10196930 oder per E-Mail kontakt@recall-sachsen.de.
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Zwischendokumentation des Recall-Projektes
Pressekonferenz verschoben
Terminverschiebung Pressekonferenz
"Mein Kind ist doch kein Nazi! - Innovative Ansätze zur Beratung von Eltern rechtsextremer Kinder und Jugendlicher"
Am 24. Februar 2010 um 11.00 Uhr - Termin unserer Pressekonferenz - konkurrieren zwei starke Themen um die Aufmerksamkeit der Medien. Auf gleichen Termin hat der Sächsische Innenminister die Vorstellung der Kriminalitätsstatistik 2009 gelegt.
Deshalb haben wir uns entschlossen unsere PK auf einen zeitnahen Termin zu verschieben. Wir wollen Ihnen damit die Gelegenheit geben, sich auf einem separaten Termin zum Elternberatungsprojekt zu informieren.
Zwischendokumentation des Recall-Projektes
Pressekonferenz am 24.02.2010
Am 24.02.2010 wird die Zwischendokumentation des Bundesmodellprojektes Recall-Mit Eltern gegen Rechts ab 11.00 Uhr auf der Landespressekonferenz im Sächsischen Landtag der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Zwischendokumentation wird neun Monate vor dem Auslaufen der Förderung durch das Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" eine erste Bilanz ziehen und Teilergebnisse des Modellprojektes vorstellen. Wir freuen uns sehr, dass Lars Rohwer (MdL, CDU Sachsen) dieser Zwischendokumentation ein Grußwort gewidmet hat. Darüber hinaus wird Dr. Reiner Becker seine Forschungsergebnisse zur Interaktion und Kommunikation zwischen Eltern und ihren rechten Kindern vorstellen. Claudia Jerzak analysiert die Familienpolitik der neonazistischen NPD. In mehreren Beiträgen werden Ergebnisse aus Elternberatungsprozessen und anderen Aktivitäten des Projektes präsentiert werden.
Die Zwischendokumentation kann ab sofort kostenlos beim Kulturbüro Sachsen e.V. bestellt werden (Kulturbüro Sachsen e.V., Bautzner Straße 45, 01099 Dresden; Mail: michael.nattke@kulturbuero-sachsen.de).
Fortbildung 2010
Chancen und Grenzen pädagogischer Arbeit im Spannungsfeld Rechtsextremismus
Auch im Jahr 2010 wird es wieder eine Fortbildung für Mitarbeiter/innen in pädagogischen und sozialen Berufen sowie für Studierende zum Umgang mit dem Spannungsfeld Rechtsextremismus geben. Diese findet erstmalig in Kooperation mit dem Sozialwissenschaftlichen Fortbildungsinstitut der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden statt.
Termine für die Fortbildungsmodule 2010 sind: 15./16.04., 20./21.05. und 17./18.06. in Dresden.
Eine Anmeldung für die Fortbildungsmodule ist ab sofort bis spätestens 31.03.2010 möglich. Nähere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik "Fortbildungen" auf dieser Website.
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AKTUELLES
ACHTUNG: Neue Fortbildungstermine!
Die 3 Module finden an folgenden Terminen statt:
21.-23. September 2009, 19.-21. Oktober 2009, 23.-25. November 2009
Dresden
Fortbildung: "Hakenkreuz im Schulgarten und nun?"
Dreimodulige Weiterbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
pädagogischen Berufen zum Umgang mit dem Spannungsfeld
Rechtsextremismus
In drei aufeinander abgestimmten Modulen erlangen Sie Kompetenz im
Umgang mit Rechtsextremismus, Sie tauschen sich aus und diskutieren.
Die Inhalte zielen auf
Diskurs und Aktivierung Ihrer Handlungsspielräume, auf Reflexion Ihres
Handelns und Perspektivgewinn. Während der Module haben Sie die
Möglichkeit, eigene Fälle und Problemlagen aus der Praxis einzubringen
und diese gemeinsam zu reflektieren.
mehr
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Lesung: "Wenn Kinder rechtsextrem
werden - Mütter erzählen"
Warum gerade ich? Warum gerade mein eigenes Kind? Warum
hilft mir keiner? Bedrängende Fragen von Müttern, deren Kinder Neonazis sind. Dieses
Buch läßt Mütter über das Ringen um ihre Kinder erzählen und bietet Hilfe. Mit Claudia Hempel
25.05.2009, Berg bei Neumarkt
26.05.2009, Kelheim
27.05.2009, Schwandorf
28.05.2009, Amberg
29.05.2009, Weiden
02.11.2009, Wernigerode
03.11.2009, Quedlinburg
04.11.2009, Eisleben
05.11.2009, Magdeburg
06.11.2009, Halle
mehr
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Neue Studie: Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter
von Gewalt
Kriminologisches Forschungsinstitut
Niedersachsen e.V., März 2009
Erstmalig wurde eine deutschlandweit repräsentative Dunkelfeldbefragung zur Jugenddelinquenz und zu möglichen Bedingungsfaktoren
durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Analyse der Jugendgewalt,
in Opfer- wie in Täterperspektive. Die Studie sagt aus, dass 14,4% der Befragten ein hohes Maß ausländerfeindlicher Einstellungen aufweisen. 4,9% der Jungen und 2,6% der Mädchen gaben an, Mitglied einer rechtsextremen Gruppe oder Kameradschaft zu sein.
mehr
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Pressemitteilung: Was Eltern tun können
Plötzlich hört der Sohn komische Musik, trägt vornehmlich Kleidung
einer bestimmten Marke und äußert sich abfällig über Ausländer: Ist er
rechts, rechtsextrem oder sogar schon in einer Kameradschaft unterwegs?
mehr
Zwischenergebnisse aus dem Recall-Projekt
Fachtagung "Elternarbeit im Spannungsfeld Rechtsextremismus"
Gegen Eltern mit rechtsextremen Kindern existieren eine ganze Reihe von Vorurteilen. Ungeachtet bleibt dabei, dass die Auseinandersetzung mit dem Problem in den Familien sehr unterschiedlich stattfindet und in den meisten Fällen ohne externe Unterstützung nur sehr unzureichend zu bewältigen ist. Seit über zwei Jahren arbeitet der Verbund Sozialpädagogischer Projekte Dresden e.V. (VSP) in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. und dem PARITÄTISCHEN Sachsen am Bundesmodellprojekt RECALL, welches Eltern Unterstützung bietet. Auf einer Fachtagung werden erste Zwischenergebnisse vorgestellt und diskutiert.
Dienstag, 27. Oktober 2009 ::: 10.00-14.00 Uhr ::: Dresden ::: Haus an der Kreuzkirche (An der Kreuzkirche 6)
PROGRAMM
9.45 Uhr Eröffnung
10.00 - 10.30 Uhr Grußwort
Lars Rohwer (CDU-Landtagsfraktion Sachsen)
10.30 - 11.30 Uhr Präsentation von Zwischenergebnissen des RECALL-Projektes
Danilo Starosta (Kulturbüro Sachsen e.V.)/ Berater_innen des VSP (Verbund Sozialpädagogischer Projekte e.V.)/ Hartmut Mann (Der PARITÄTISCHE Sachsen)
11.50 - 12.05 Uhr Kommentar aus der Wissenschaft
angefragt: Dr. David Becker (FU Berlin, Internationale Akademie, Wissenschaftliche Begleitung des Recall-Projektes)
12.05 - 13.30 Uhr Podiumsdiskussion "Eltern in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus nicht allein lassen. Unsere gemeinsame Verantwortung in Sachsen?"
Regina Mannel (Sächsisches Staatsministerium für Soziales)/ Birgit Claus (Landespräventionsrat Sachsen)/ Hartmut Mann (Der PARITÄTISCHE Sachsen)/ Berater_in des VSP (Verbund Sozialpädagogischer Projekte e.V.)/ Danilo Starosta (Kulturbüro Sachasen e.V.)/ Moderation: Claudia Parton (Journalistin)
13.30 Uhr warmes Buffet
Anmeldung zur Fachtagung per E-Mail an: kontakt@recall-sachsen.de
Zur Teilnahme an der Fachtagung wird ein Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben, der am Einlass zu entrichten ist und ein reichhaltiges warmes Buffet beinhaltet. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von Ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.