PROJEKTSTANDORTE
Das Modellprojekt "Recall - mit Eltern gegen rechts!" wird an einer Einrichtung des VSP e.V. (Verbund Sozialpädagogischer Projekte Dresden e.V.) erpobt und durch das Kulturbüro Sachsen e.V. fachlich begleitet.VERBUND SOZIALPÄDAGOGISCHER PROJEKTE, VSP e.V.
Der Verbund Sozialpädagogischer Projekte e.V. (VSP e.V.) engagiert sich seit 1990 in der Dresdner Jugendhilfe und setzt sich insbesondere für die Selbstbestimmung und Gleichwertigkeit aller Menschen ein, auch und gerade von Kindern und Jugendlichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VSP e.V. arbeiten nach dem Handlungskonzept für subjektorientierte soziale Arbeit: „Sich am Jugendlichen orientieren“ (K. Hekele, 2005). Zum Trägerverbund gehören Kindertageseinrichtungen, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit, Bürger-, Jugend, Kinder- und Elterntreffs, Angebote der ambulanten Hilfen zur Erziehung sowie eine Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen.
KULTURBÜRO SACHSEN e.V.
Das Kulturbüro Sachsen e.V. berät seit 2001 lokale Vereine, Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie Kommunalpolitik- und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen. Unsere Projekte erarbeiten Methoden und Inhalte, die bürgerschaftliches Engagement und konkretes Handlungswissen gegen Rechtsextremismus stärken und so demokratische Alltagskultur in sächsischen Kommunen und Landkreisen verankern.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Recall-Projektes werden durch den Jugendhilfecoach des Kulturbüro Sachsen e.V. begleitet. Seine Aufgaben erstrecken sich auf die Beratung und Begleitung von Jugendlichen, Bürgern und Praktikern vor Ort, um zivilgesellschaftliches Engagement im jugendspezifischen Kontext zu stärken. Konkrete rechtsextreme Erscheinungen und Problemfälle sind dabei ebenso Gegenstand der Beratungsarbeit wie Methoden gelingender Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im kommunalen Leben.